Unser Angebot – Modernes Krav Maga

„modern-effektiv-simpel!“…

Klassiches Krav Maga als Basis

KravMaga (hebr. Kontaktkampf) ist ein System das entgegen der seit langem bekannten traditionellen meist asiatischen Kampfkünste der reinen Selbstverteidigung gewidmet ist, also kein Wettkampfsport oder dergleichen. Es ist ein überschaubarer und schnell erlernbarer Stil. Die Zusammensetzung der Techniken ist so gewählt, dass diese für verschiedene Situationen genutzt werden können aber dennoch einfach erlernbar sind. Besondere Voraussetzungen oder Kenntnisse sind nicht nötig.

Die Technikauswahl bleibt überschaubar und kann schnell verinnerlicht werden, so dass das Ziel, in Stress-Situationen die Techniken auch abrufen zu können erreicht werden kann. Auf nutzlose oder für diesen Zweck nicht geeignete Übungsformen wie beispielsweise Kata’s wird verzichtet.

Wichtig ist ab einem gewissen Zeitpunkt auch der Einsatz von Rollenspielen und Szenarien welche die Trainierenden in Situationen bringen, wo „real“ reagiert werden muss, da der Körper hier nicht zwischen Training und Realität unterscheiden kann. Schnell sieht man, ob die Techniken tatsächlich „sitzen“.

KravMaga ist so konzipiert, dass es für Jeden erlernbar ist – egal wie alt, wie groß, wie schwer, wie schmächtig – egal ob Mann, Frau oder Kind. Ziel ist, jeden im Rahmen seiner Möglichkeiten ein wehrhaftes Konzept an die Hand zu geben, um sich im Ernstfall erfolgreich zur Wehr zu setzen. Viel wichtiger ist uns jedoch, unseren Trainierenden das Wissen an die Hand zu geben, wie sie bedrohliche Situationen erkennen und somit vermeiden können.

Grundlagen von KravMaga ist auch das Nutzen der instinktiven Reflexe, die ein jeder in sich trägt und aus denen die Techniken abgeleitet werden.

Elemente aus dem westlichen Boxen, des Brasilianischen wie auch klassichen JiuJitsu sowie auch Judo, Ringen oder Karate finden sich im KravMaga wie auch Elemente weniger bekannte aber dennoch effektiver Stile wieder.

Modernes Krav Maga

„take what is useful“…

Unsere Interpretation

In unserem aktuellen Curriculum haben wir die vor über 30 Jahren formulierten Inhalte einer grundsätzlichen Überprüfung unterzogen und in gemeinschaftlicher Zusammenarbeit mit anerkannten Fachleuten angepasst.

Die Welt dreht sich weiter. Mittlerweile kommt es vor, dass ein Aggressor durch UFC oder MMA ein (scheinbar) höheres Level hat oder nicht davor gescheut wird direkt zu Waffen zu greifen. Auch Situationen, in denen man mehreren Personen gegenübersteht, vorher womöglich „abgecheckt wird“, häufen sich. Leider ist es heutzutage auch so, dass schneller und härter zugeschlagen oder nicht mehr abgelassen wird.

Auch gegen diese verschärfte und häufig asymmetrische Bedrohungslage benötigen wir eine Antwort. Und diese wird durch unsere Erweiterung gegeben.

Wir setzten auf Elemente der folgenden Stile, um die Lücke zwischen dem „klassischen“ KravMaga zur heutigen Zeit zu schließen.

Zudem setzen wir den Focus klar auf Selbstverteidigung, besser gesagt den aktiven Selbstschutz, der mehr ist, als nur der rein körperliche Aspekt. Wir machen also kein „Feel Good“-Programm, sondern versuchen uns auf die aktuellen Bedrohungslagen einzustellen.

(Urban) Combatives

  • Elemente der Combatives* nach Lee Morrison und Kelly McCann

    Neben dem ganzen Sammelsurium an Techniken benötigst Du auch das „Wissen der Straße“ dazu. Wie kann ich gefährliche Situationen vermeiden? Wie sucht sich ein Angreifer sein „Opfer“ aus? Wie erkenne ich, wie und ob jemand angreift? Wie lerne ich das Umschalten von „jetzt auf gleich“? Was kann ich tun, wenn der Gegenüber stärker ist? Funktioniert das alles unter Stress? Was tun mit der Angst? Wie kommt es zur Gewalt? Welche Gewaltarten gibt es?

    All diese Fragen haben führende Experten beantwortet. Insbesondere Lee Morrison (Urban Combatives) und Kelly McCann (MCENTRICK) sind Pioniere auf diesem Gebiet und haben sich mit echter Gewalt auf der Straße beschäftigt und hierfür Antworten formuliert.

    Auch wann es nötig und rechtlich gerechtfertigt ist, um pro-aktiv zu agieren – sei es durch Flucht oder eine pro-aktiven Verteidigung. Ebenso wie Du schnell einen Angriff umkehren und selbst die Offensive kommen kannst.

    Schon einmal erlebt, dass es theoretische Blöcke oder Übungen in der Selbstverteidigung gibt? Tatsächlich nimmt auch die fachtheoretische wie fachpraktische Ausbildung einen wichtigen Teil im Training ein. So werden die theoretischen Inhalte gepaart mit entsprechenden Übungen oder ergänzendem Videomaterial echter Vorfälle.

    Die Combatives schließen hier einen großen Teil der oben angesprochenen Lücke. In unserem Lehrplan bauen wir diese effektiven Methoden aber auch die effektiven Techniken, Drills und Sequenzen mit ein. Combatives sind die aktuelle Antwort auf die aktuelle Bedrohungslage.

    Als offizielle „Urban Combatives„-StudyGroup haben wir zudem den direkten Draht zum deutschen Head Quarter und können euch somit stets das beste und effektivste Training anbieten.

    PS: Auch wenn im KravMaga manche Techniken als „Combatives“ bezeichnet werden, meinen wir damit jedoch die Ideen und Konzepte, die u. a. von diesen beiden Koryphäen geschaffen wurden.

Street Kickboxing

  • Elemente des Street-Kickboxing (52 Blocks, Crazy Monkey, Leithwei)

    Im Straßenboxen ist unser Ziel, die Lücke zu finden, um die Situation zu verlassen. Wir wollen nicht kämpfen. Wir wollen uns nicht messen.

    Du lernst hier das „Dirty Fighting“ kennen, also Techniken die im klassischen Boxen nichts verloren haben oder verboten sind.

    Dazu gehören beispielsweise die sog. Zerstörungen. Das sind spezielle Blocktechniken, die im besten Fall dazu führen, dass der Gegner seine eigenen Waffen, sprich Fäuste oder Füße zerstört. Wir sehen auch die Angriffe des Gegners nur als „Ziele“. Insbesondere in Zeiten, wo Kameras immer vorhanden sein (egal ob CCTV oder per Smartphone) ist diese „defensiv-offensive“-Denke, die uns auch stets die Wahl lässt, ob wir selbst „angreifen“ wollen, ein probates Mittel.

    Pioniere für diese Art des Boxens ist der Stil „52 Blocks“ (Lyte Burly) und ein Abkömmling davon – das sog. „Crazy-Monkey“-Boxen nach dem Südafrikaner Rodney King. Ähnliche Elemente, aus denen wir Impluse ziehen, finden sich übrigens auch im philippinischen Panantukan, dem burmesischen Leithwei oder dem klassichen Bareknuckle Boxing.

    Schon einmal etwas von dem unbekannten Boxer Mike Tyson gehört? Überlieferungen zur Folge hat „Iron Mike“ diverse Elemente des 52 Block-Boxing in seinen Peek-a-Boo-Stil übernommen, was ihn dann so erfolgreich gemacht hat. Elemente davon können auch immer wieder in UFC-Kämpfen gesehen werden.

    Zudem reichern wir diesen Bereich durch wenige, ausgewählte Tritt-Techniken beispielsweise dem KravMaga an, die stets unter der Gürtellinie bleiben und diese dort die treffen oder die Knie attackieren.

    Wie Ellenbogen oder Kopfstöße effektiv eingesetzt werden zeigt nicht nur das Thai Boxen sondern insbesondere auch das Leithwei, welches diese Techniken sogar in Wettkämpfen erlaubt.

    Mit dem ergänzenden Prinzip des sog. „Rapid-Assaults“ von Paul Vunak, haben wir zudem eine weitere effektive Methode, welche uns die Lücke und Distanz schnell schließen lässt.

    All diese Ergänzungen schaffen uns auch in asymmetrischen Gewaltlagen, also Situationen, in denen wir unterlegen scheinen, eine Möglichkeit ein Zeitfenster zur Flucht aufzutun oder die Umkehr der Verteidigung in die Konter-Offensive bis die Flucht oder Beendigung des Übergriffs möglich ist.

    Zudem schult das Training boxerische Elemente die gesamte Körper- und Bodymechanik und man lernt bespielweise bei Kombinationsdrills auch vom Kopf „am Ball zu bleiben“. Da wir hier jedoch stets den Aspekt der Straße im Kopf behalten wollen, orientieren wir uns auch an Stilen, die eher für die Straße als für den Ring entwickelt wurden.

Clinching

  • Elemente des Clinchings nach Shivworks (Craig Douglas) unc Chad Lyman (Krav Maga Las Vegas)

    In Situationen in denen eine sanftere Kontrolle des Gegenüber nötig ist z. B. im Bereich Security oder im behördlichen oder pflegerischen Umfeld benötigen wir Techniken und Methoden, die den Gegenüber nicht verletzen aber binden.

    Hierzu bauen wir auf ausgewählte Elemente des sog. „Clinching & Grapplings“. Die schnelle Überbrückung der Distanz und die Kontrolle des Gegenübers verbunden mit ausgewählten Mitteln, um den anderen zu Boden zu bringen (sog. „Takedowns“) trainieren wir hier.

    Auch können wir diese Elemente in anderen Gewaltlagen nutzen, um aus dem „Clinchen“ jederzeit zurück zum ballistischen Ansatz (Schlagen & Treten) zu kommen oder einen eher boxerisch agierenden Gegenüber kontrolliert niederringen.

    Verschiedene Eingänge und Wechsel zeigen Dir, wie du dies jederzeit bewerkstelligen kannst. Let the Flow go!

Old School Senshido & New School Richard Dimitri

  • Elemente des Senshido + Study of Violence nach Richard Dimitri

    Richard Dimitri war und ist Pionier im Bereich des Selbstschutzes. Sein damals geschaffenes System „Senshido“ war und ist immer noch bahnbrechend im Bereich des realitätsnahen Trainings. Zahlreiche Trainingsmethoden und Drills bringen die Trainierenden schnell und effektiv weiter.

    Zudem gibt es mit dem Tool des „Shredders“ ein extrem wirksames Konzept für den Nahkampf, das insbesondere dem scheinbar körperlich unterlegenden „Opfer“ ein Werkzeug an die Hand gibt, sich effektiv wehren zu können.

    Und…Rich hat sich mittlerweile dem Thema Gewaltprävention insbesondere auch für Kinder verschrieben. Auch aus dieser neuen Herangehensweise lassen wir uns gerne beeinflussen.

    Von seinem Partner Chris Roberts haben wir dazu ebenso wichtige Impulse im Bereich der De-Eskalationsmethoden übernommen.

© Copyright - Krav Maga Combatives - Modernes Training für Gewaltprävention, Anti-Mobbing, Zivilcourage, Selbstverteidiung und Selbstschutz in Mittelfranken und München-Unterhaching