Lehrplan & Curriculum für Erwachsene

„no secrets – just skills“…

Unser Curriculum…

..ist kein Geheimnis. Von daher zeigen wir Dir hier, wie unser Training aufgebaut ist. Einfach so!

Wir erfinden das Rad auch nicht neu. Aber wir geben unserem Rad ein interessantes und eindeutiges Profil. Wir gehen mit der These steil, dass reines „Selbstverteidigungstraining“ überholt ist.

Wir können nicht erst warten bis ein Aggressor oder Gewalttäter vor uns steht uns bedroht oder zum Schlag ausholt oder uns am Hals fasst und würgt.

Nein! Schon immer beginnt Selbstverteidigung schon weit vorher. Warum werde ich als Opfer ausgesucht? Hat sich das ganze vielleicht schon angebahnt und gab es Vorzeichen? Hätte ich den Übergriff früher verhinden können in dem ich die Situation verlassen hätte? Hätte ich de-eskalieren können? Hätte ich X oder Y machen soll? Hätte…Hätte…Fahrradkette.

Um diese Denkmuster im Nachhinein vielleicht gar nicht erst aufkommen zu lassen, trainieren wir entsprechende Aspekte im Training. Und seid euch bewusst: Auch aktives „NEIN sagen“ und deutliches Grenzen setzen will gelernt sein.

Die Trainingsbausteine

There’s nothing new under the sun…

Trainingsansatz

Selbstverteidigung & Selbstschutz mit dem ersten Ziel der Prävention und Vermeidung ist unser Schwerpunkt. Unserer Techniken und Methoden sind stets einfach gehalten, um auch unter Stress und Adrenalin also unter realer Aggression und Gewalt funktionieren zu können.

Dies testen wir regelmäßig durch den Einbau von Rollenspielen, die unsere Trainierenden in eine Vielzahl von real wirkenden Situationen und Szenarien wirft, in der verschiedene Optionen möglich sind. Aber bereits „im Spiel“ sind die Auswirkungen von Stress und Adrenalin zu spüren und lösen immer wieder einen „Aha-Effekt“ aus. Dies fördert auch die Entwicklung des sog. „Mindsets“ (der inneren Einstellung) welche die Basis für unser Agieren ist.

Als „lebendes System“ sind Techniken & Einflüsse aus zahlreichen bekannten Stilen der Welt bei uns zu finden, die auf das Wesentliche reduziert und straßentauglich „gemacht“ werden. Kein „fancy“-Stuff, das prima aussieht und keinen Pifferling Wert ist, sondern wie es seit je her gedacht ist – zum Schutz von sich und anderen. Im Prinzip folgt man Bruce Lee’s Vision nach „take what is useful“ die er zu Lebzeiten mit Jeet Kune Do formuliert hat.

Elemente

Selbstwert

Nur wer mit sich selbst im reinen ist, wird sich und andere auch verteidigen.

  • sich angenommen und willkommen fühlen

  • positives Selbstbild entwickeln

  • eigenen Selbstwert erkennen und Selbstbewusstein aufbauen

  • Vermeiden in die Opferrolle zu fallen oder diese zu verlassen

  • Wertschätzung & Anerkennung erfahren und geben

#2 Strategie

„Ich liebe es, wenn ein Plan funktioniert!“

  • Erlernen von praxiserprobten Aufmerksamkeitstechniken zu Gefahrerkennung und Gewaltvermeidung

  • Entwicklung einer persönlichen Strategie ("Game-Plan-Konzept") für heikle Situationen

  • Aufbau und Etablierung eines persönlichen "Gefahrenradars"

  • Gewalttheorie

  • Aggressor-Profiling (z. B. Erkennen von sog. Angriffsanzeichen, Täterdenken)

  • Strategien um nicht als Opfer zu gelten

  • Stress-Angst-Adrenalinkontrolle

  • Entwicklung des richtigen "Mindsets" (Psychologische Vorbereitung) & Stressumschaltung

#3 Vor-Konflikt

Nicht immer muss es krachen. Verbal-Judo als Konfliktlösung. Und manchmal brüllen ohne zu beißen.

  • Contact-Management (strategisch richtiges Handeln und Positionieren bei Kontakt)

  • Index-Positionierung (Halten, Stehen und Positionierung für verschiedene Situationen und Distanzen)

  • Strategien für die verbale De-Eskalation

  • Lernen zwischen "Good Man/Bad Day vs. Bad Man" zu unterscheiden (Wann kann De-Eskalation funktionieren?)

  • De-Eskalationsmöglichkeiten und Ansätze

  • De-Eskalations-Blaupausen

#4 Selbstverteidigung & Selbstschutz

Einfache und effektive Techniken für alle Situationen.

  • Lernen pro-aktiv und re-aktiv agieren zu können

  • einfache und effiziente Techniken

  • Techniken und Methoden für alle Distanzen (Tritt-, Schlag-, Nahdistanz und Boden)

  • Verkettung in Sequenzen und Bewegungsabfolgen (bausteinartig, wiederholend, in Drills)

  • Erlernen nach Methode und Prinzip zu denken - nicht nach Technik X für Angriff Y

  • Konzepte gegen einen oder mehrere Aggressoren

Dabei stets nach Prinzipien denken.

  • Konzepte bei Bedrohungslagen mit Waffen

  • Erlernen des Einsatzes von Hilfsmitteln & Alltagsgegenständen (z. B. Pfefferspray, Autoschlüssel, Handy, Geld)

  • Erlernen von sanften Mitteln und Kontrolltechniken ("Security-Bereich" sog. "Low-Profiles")

  • Strategien für Worst-Case-Szenarios (Mobverhalten, Amoksituation, 3rd-Party-Protection - Eingriff zum Schutz Dritter)

#5 Nachsorge

Schon vorher wissen, was einen erwartet. Wann seine Handlungen gerechtfertigt sind. Briefing für einen kühlen Kopf nach heißer Lage.

  • direkte Nachsorge (u. a. erste Hilfe)

  • kurzfristiges Nachsorge (die ersten 24h)

  • mittelfristige Nachsorge (die ersten 7-Tage)

  • langfristige Nachsorgephase

  • Rechtskunde

  • Aspekte für medizinische, physiologische und psychologische Nachbetrachtung

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