Lehrplan & Curriculum für Kinder

„Junge Helden schaffen“…

Unser Curriculum…

Wir arbeiten an den Kernelementen der Gewaltprävenation, Selbstbehauptung und Selbstverteidigung für Kinder. Entsprechend der Themenfelder werden verschiedene Inhalte und Schwerpunkte vermittelt.

Von Konzepten, Methoden und richtigen Verhaltensweisen über am Ende tatsächliche kindgerechte und kindertaugliche Techniken, erstreckt sich unser Programm nach dem Konzept von Michael Stahl und Protactics M.S.E.

Die Trainingseinheiten sind auch hier gesplittet in Aufklärungs- und Präventionsarbeit und dem „klassischen“ praktischen Training bei der die Grundlagen der Selbstverteidgung gelehrt werden. Mittels kindgerechten Spielformen oder der Wiederholung einfacher Abläufe und Übungen werden die Körpermechanik und Motorik geschult wird. In Partner- oder Teamübungen lernen die Kinder ebenso wichtige Werte wie Disziplin, Respekt sowie das faire Siegen, Durchhalten und Verlieren können.

Abrundende Spiele sorgen zudem für Auflockerung und Spaß und eine wertschätzende und lernunterstützende Atmosphäre stärkt den Selbstwert der Kinder!

Ganz wichtig: Wir sparen die Eltern nicht aus – in regelmäßigen Gesprächen, den Trainingseinheiten oder Elternabenden vermitteln wir wichtige Kenntnisse und Informationen, die auch Eltern kennen müssen. Auch die Teilhabe bei Übungen im Training ist Bestandteil.

Die Trainingsbausteine

There’s nothing new under the sun…

Kinder vs. Kinder

#1 Kindgerechte Selbstverteidigung

Durch den Einsatz der sog. „Streittiere“ vermitteln wir die Grundzüge kindgerechter De-Eskalationstechniken und ein Schema, nach dem sich ein Kind in streitsamen Diskussionen mit Gleichaltrigen verhalten kann.

Kindgerechte Selbstverteidigungstechniken vermitteln die Grundlagen sowie Basistechniken mit dem Fokus niemanden ernsthaft zu Schaden.

Durch entsprechendes Training wird die Motorik und Bodymechanik erlernt, mit denen Rangeleien und Raufereien zwischen Kindern ohne gravierende Verletzungen beigelegt werden können – sollte es denn dazu kommen.

Im Ernstfall wehrhaft zu sein, stärkt zudem den Selbstwert der Kinder. Dieses erworbene Selbstbewusstsein zeigen Kinder dann durch eine entsprechende aufrechte Haltung und Körpersprache – ein wichtiger Grundstein, um gar nicht erst nicht als „Opfer“ wahrgenommen zu werden.

#2 Anti-Mobbing & Anti-Cyber-Mobbing

Im Bereich Anti-Mobbing sensibilisieren wir die Kinder vor allem aber auch die Eltern:

  • Mobbing erkennen
  • kein Opfer werden
  • kein Täter werden
  • Einschreiten
  • richtige Schritte einleiten

Auch Aspekte des sog. Cyper-Mobbings (Social Media & Internet) werden besprochen.

Verhaltenstipps was man im Internet preisgibt, wie man sich verhält und auch bei Kontakt zu „Unbekannten“ agiert, sind Themenfelder.

Kinder vs. Erwachsene

#3 Stranger Danger

Richtige Verhaltensweisen und die vorausschauende Erkennung von drohender Gefahr durch Achtsamkeit sowie auf das Hören des Bauchgefühls sind die Kernthemen, die Kindern vermittelt werden.

Anhand klarer Verhaltensrichtlinien erlernen die Kinder die wichtigen und richtigen Herangehensweisen bei verschiedenen Situationen z. B.

  • Verhalten im Alltag z. B. Schulweg, alleine unterwegs (inkl. präventiver Tipps für die Eltern & Erziehungsberechtigten)
  • Hilfe holen, wenn andere Hilfe brauchen
  • Verhalten bei Ansprache und Annäherung von Fremden in verschiedenen Szenarien (z. B. Spieplatz, Annährung Auto, Kaufhaus, falscher Polizist, etc.)
  • Stehen und Bewegen mit klarer Körpersprache und selbstsicheren Blickverhalten
  • „Nein!“ sagen wie ein Löwe
  • Lösen, Distanz schaffen und Schutz suchen
  • richtiges Ausweichverhalten oder Weglaufen (wie, wohin) mit überqueren von Gefahrenstellen

Wir geben uns nicht der Illusion hin einem überlegenden Erwachsenen gewachsen zu sein. Aber wir lehren in diesem Modul wenige effektive Notfalltechniken, die im absoluten Worst-Case die 1-2 Sekunden Zeit verschaffen können, sich zu lösen, um dann zu fliehen und Schutz zu suchen oder auf sich aufmerksam zu machen. Denn ein Täter will um jeden Preis Aufmerksamkeit vermeiden.

#4 Bekannte/r Böse/r

Die meisten Täter (ca. 80 %) kommen nach derzeitgen Erkenntnissen aus dem Umfeld und Bekanntenkreis. Auch hier gibt es zwei Ebenen die wir addressieren:

Kinder:

  • Gefahrenradar aufbauen
  • schlechten Geheimnissen erkennen und melden
  • auf das Bauchgefühl hören
  • „Angst“ nutzen können
  • lernen, „NEIN!“ zu sagen
  • den Eltern (oder Vertrauenspersonen) lernen sich anzuvertrauen

Grundlegend kommen wieder wichtige Elemente und gelernte Techniken aus dem Bereich „Stranger Danger“ zum Tragen.

Erwachsene & Eltern:

  • Anzeichen erkennen und deuten können
  • wie Täter agieren
  • richtiges Ergreifen von Maßnahmen
  • Hilfestellen und Ansprechpartner
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